Internetnutzung – Eine Typfrage?

Posted by: admin  :  Category: Online Trends

Seitdem das kommerzielle Internet besteht, als Geburtsjahr wird hier 1991 angepeilt, hat sich das WWW mehr und mehr zu einem Netz der unbegrenzten Möglichkeiten entwickelt. Die Menschen finden online Nachrichten, Freunde oder Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Beinahe Tag für Tag begründen sie in Internet neue Online Trends in allen Bereichen der Internetnutzung. Doch auch innerhalb der Internetnutzung selbst gibt es Trends in Quantität und Qualität. Wie die Menschen das Internet nutzen, kann man durch aus graduell abstufen. Das Netzwerk für die digitale Gesellschaft hat in einer eine Studie erstaunliche Zahlen veröffentlicht.

Der Nicht-Nutzer: Ja, es gibt sie immer noch, diejenigen, die das Internet gar nicht nutzen – Und zwar sehr viele! 35% der Deutschen nutzen das Internet sehr selten oder gar nicht. Sie sind Internet-Verweigerer, die höchstens über ein Mindestmaß an entsprechender technischer Ausrüstung verfügen.

Der gelegentliche Nutzer: Sie nutzen das WWW mit Wohlwollen, kennen sich jedoch nicht darin aus und reichern es auch nicht im 2.0-Sinne mit Inhalten an. Wenn es hart auf hart kommt, weichen sie lieber auf klassische Medien aus.

Der berufsbedingte Nutzer: Wie der Name schon sagt, nutzt der berufsbedingte Nutzer das Internet im Job. Das heißt aber nicht, dass er unbedingt mehr kann als der Gelegenheitsnutzer. Bei Problemen muss oftmals die IT-Abteilung weiterhelfen.

Der Trend-Surfer: Hier greifen die Verlockungen des Web 2.0, der Social Media Angebote und auch des mobilen Internets. Der Trend-Surfer will immer online sein, Trends online mitbekommen und sie mit (virtuellen) Freunden teilen.

Der Profi-Nutzer: Hier werden die Mechanismen des Internets und deren nützliche Seiten ausgenutzt. Der Profi will weniger Soziales als Effektives oder auch Lukratives im Internet finden. Er mag Apps, Plugins oder Widgets, die seine Arbeit im Netz optimieren.

Die Online-Menschen: Sie sind sowohl sozial als auch geschäftlich im Internet unterwegs, kennen sich mit Programmiersprachen, Foren und Internet Trends in mehreren Bereichen aus und reichern die weltweite Community mit teilweise faszinierenden Ideen an.

Wo ist der Trend? Die Studie zeigt auf, dass die steigende Professionalität mit fallendem Altersdurchschnitt einhergeht und dass die größte Gruppe, die Verweigerer, mit 35% den Löwenanteil innehaben! 30 weitere Prozent machen die gelegentlichen Nutzer aus. Doch der Trend lässt auch vermuten, dass dieses Paradigma in den nächsten 20 Jahren der Internetnutzung sehr wahrscheinlich umgekehrt werden wird.

Smartphones – Die neuen Wegweiser im Web

Posted by: admin  :  Category: Online Trends

Der größte Teil der Internetnavigation erfolgt nach wie vor über Suchmaschinen. Die Suchschlitze von Bing, Google oder Yahoo liefern unangefochten den meisten Usern Ausblick in die große weite Internet-Welt. Doch ein neuer Trend, der eigentlich sehr handfest ist, kommt nun dazu und sortiert die Onlinewelt auf seine Weise – Die Smartphones.

Smartphones sind dieser Tage in aller Munde, in aller Hände und an aller Ohren. Auf jeder einschlägigen Messe sind die kleinen Alleskönner die Stars, denn sie verbinden wie keine andere Multimedia-Neuerung alle Kanäle, Funktionen und User-Wünsche miteinander. Sie heißen iPhone, Galaxy oder HTC, Namen, die für den neuen mobilen Lifestyle stehen und fast alles können.

Dass sie auch internetfähig sind, gerät bei den vielen sensationellen Fähigkeiten der neuesten Smartphones schon fast in den Hintergrund, doch nutzt man die Super-Telefone eine Zeit lang, fällt einem auf, dass man eigentlich durch eine Smartphone-Brille in die große weite Internet-Welt hinausschaut. Denn iOS oder Android, die Betriebssysteme der Smartphones, bieten neben Internetbrowsern auch vor allem Apps an, mit denen man alles tun kann, was auch das Super-Handy kann.

Alles, was man sonst so braucht, wie Spiele, Klingeltöne, Programme zum Organisieren, informieren oder arbeiten, bekommt man direkt über die Smartphones. App-Store heißt das bei Apple, Marketplace bei Apples Konkurrenten, Samsung. Da braucht der User keine Suchmaschinen mehr – Er bewegt sich stattdessen mittels der bewährten Touch-Screen-Steuerung ganz intuitiv und ohne Tasten drücken zu müssen, durch die App-Listen und sucht sich einfach aus, was er möchte.

Die App-Märkte sind nicht nur einfach zu bedienen, sie entsprechen auch den grafischen Trends voll und ganz und bieten auch noch weitere wichtige Trends: So sind die Apps in kostenlose und kostenpflichtige Anwendungen aufgeteilt. Alle Apps werden nach einem Bewertungssystem durch andere Nutzer bewertet und bewerben sich so von alleine. Jede Smartphone App hat Beschreibungen mit Nutzer-Kommentaren und die Top-Listen führt hier an, wer am häufigsten heruntergeladen wurde und nicht, wer am besten SEO gemacht hat.

Das Internet durch die Smartphone Brille zu sehen, ist also mehr, wie einen Online Shop zu besuchen. Doch es geht schneller, muss nichts kosten und macht vor allem auch sehr viel Spaß. Smartphones stehen noch ganz am Anfang – Man darf daher gespannt sein, wie sich der Online Trend App-Märkte noch weiter entwickelt.