Emails ökonomisch anwenden

Posted by: admin  :  Category: Online Trends

Wenn es ein Phänomen gibt, das den Vormarsch des noch immer „neuen“ Mediums Internet verdeutlicht, dann ist es die Email. Ray Tomlinson, US-Amerikanischer Computertechniker, gilt als der Erfinder der Email und des modernen @-Zeichens, denn er war der erste Mensch, der eine Email versandte. Heute gehen täglich Milliarden Emails um den Globus und die Email-Sprache hat sich mit dieser Zahl und mit den Jahren stark entwickelt. Doch viele verschwenden auch Zeit, indem sie die Email falsch anwenden.

Die Deutsche Bundespost reagiert dieser Tage mit einem neuen Produkt namens E-Post-Brief auf den Trend, der immer mehr Menschen sich weg vom klassischen Brief und hin zur modernen Email wenden lässt. Auch die meisten Personalchefs wünschen Email-Bewerbungen, die Papier-Mappe aus alten Tagen ist nicht mehr up-to-date. Der Stromverbrauch, den die weltweit versandten Emails beanspruchen ist bereits bemerkenswert hoch.

Klar, dass sich in den Jahren immer mehr Trends innerhalb des Trends herausgestellt haben, etwa im Bereich der schriftlichen Kommunikation. Die Email brachte Emoticons hervor, man kann mit ihr Anhänge verschicken und – der sicherlich – größte Vorteil: sie ist schnell. Doch es gibt auch Negativ-Trends: International agierende Konzerne haben festgestellt, dass ihre Mitarbeiter teilweise mehr als eine Stunde am Tag damit verbringen, Emails zu bearbeiten. Das liegt oft daran, dass die meisten Emittenten nicht auf den Punkt kommen und der Rezipient einer Email sich durch einen Wust sinnloser Inhalte kämpfen muss.

Es gibt daher Lehrgänge und Kurse zum Thema – Kurzfassen, Wesentliches kommunizieren und so effektiv Arbeitszeit sparen, auf Seiten des Absenders und des Empfängers. Denn aufs ganze Geschäftsjahr gesehen sind 60 oder mehr Minuten am Tag, nur für die Bearbeitung von ineffizienten oder gar unwichtigen Emails, eine veritable volkswirtschaftliche Hausnummer! So gilt für den Absender: Kein zu weites Ausholen, des Pudels Kern kommunizieren. Für den Empfänger gilt ebenso etwas Besonderes: Während der Arbeitszeit Freiräume für die Arbeit schaffen, zwischen all den Emails. Manche Unternehmen haben sogar bereits email-freie Tage eingeführt.

Ob Ray Tomlinson sich je hätte träumen lassen, was er da losgetreten hatte?

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